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REFERENZBEISPIEL FERTIGUNG

Produktionsoptimierung

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Pro­duk­ti­ons­pro­zes­se sind häu­fig sehr kom­plex und um­fas­sen vie­le, oft se­quen­ti­el­le, Schrit­te. Je­der ein­zel­ne Be­ar­bei­tungs­schritt hat Aus­wir­kun­gen auf die Qua­li­tät des End­pro­duk­tes. Mit Hil­fe von Data Sci­ence Me­tho­den ha­ben wir Zu­sam­men­hän­ge über meh­re­re Pro­duk­ti­ons­schrit­te hin­weg ana­ly­siert. Auf Ba­sis die­ser Un­ter­su­chun­gen konn­ten vie­le Op­ti­mie­rungs­maß­nah­men er­grif­fen wer­den, und un­ter an­de­rem der Ein­satz ei­nes teu­ren Hilfs­stof­fes re­du­ziert wer­den. Bei glei­cher Qua­li­tät des End­pro­duk­tes konn­ten wur­den so die Pro­duk­ti­ons­kos­ten ge­senkt.

DIE HERAUSFORDERUNG

Wettbewerbsdruck erfordert effizientere Produktion

In ei­nem High­tech-Be­reich der Fer­ti­gungs­in­dus­trie, in wel­chem ei­ner un­se­rer Kun­den tä­tig ist, herrscht ein har­ter Kon­kur­renz­kampf. Un­ser Kun­de be­wegt sich trotz enor­mem Markt­druck seit Jahr­zehn­ten er­folg­reich mit ei­nem zwei­stel­li­gen Markt­an­teil un­ter den Welt­markt­füh­rern. Dies nicht zu­letzt auf­grund sei­ner ste­ti­gen In­ves­ti­tio­nen in die Op­ti­mie­rung sei­ner Pro­duk­ti­ons­ket­te.

Die Kom­ple­xi­tät des Pro­duk­ti­ons­pro­zes­ses führ­te im­mer häu­fi­ger zu kau­sal nicht mehr greif­ba­ren Aus­wir­kun­gen. So hat­ten Ände­run­gen in Pro­zess­schrit­ten Aus­wir­kun­gen auf nach­ge­la­ger­te Teil­pro­zes­se, die zu­nächst nicht er­klär­bar wa­ren. Dies führ­te schnell zur Er­kennt­nis, dass mit kon­ven­tio­nel­len Me­tho­den nicht mehr alle re­le­van­ten Zu­sam­men­hän­ge er­kannt wer­den kön­nen. Der hoch­kom­ple­xe se­quen­ti­el­le Her­stel­lungs­pro­zess mit sei­nen ma­schi­nel­len, che­mi­schen und pro­zes­sua­len Ein­flüs­sen mach­te da­her ein in­no­va­ti­ves Vor­ge­hen bei der Pro­duk­ti­ons­op­ti­mie­rung er­for­der­lich.

DIE LÖSUNG

Data Science zum Erkennen neuer Zusammenhänge im Prozess

Zu­nächst wur­den die Da­ten der ver­schie­de­nen Pro­zess­schrit­te in­te­griert und die Mess­wer­te au­to­ma­ti­siert auf Rich­tig­keit über­prüft. Fal­sche Mess­wer­te durch de­fek­te Sen­so­ren ha­ben wir kor­ri­giert und feh­len­de Wer­te in­tel­li­gent er­setzt. Im nächs­ten Schritt wur­den durch den Ein­satz ma­the­ma­ti­scher Ver­fah­ren und durch par­al­le­le Dis­kus­sio­nen mit Pro­zess­ex­per­ten die Pa­ra­me­ter des Da­ten­sat­zes re­du­ziert.

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Auf die­ser Da­ten­ba­sis ha­ben wir Me­tho­den aus dem Be­reich Data Sci­ence ein­ge­setzt. Ins­be­son­de­re wur­den ver­schie­de­ne Ent­schei­dungs­bäu­me, neu­ro­na­le Net­ze und pro­ba­bi­lis­ti­sche Net­ze ein­ge­setzt, um Ein­fluss­fak­to­ren auf die Qua­li­tät des End­pro­duk­tes zu be­stim­men. Pro­ba­bi­lis­ti­sche Net­ze konn­ten die Ein­fluss­fak­to­ren über Pro­duk­ti­ons­pro­zes­se am bes­ten ab­bil­den. Dar­über hin­aus konn­ten mit die­sen Net­zen Aus­wir­kun­gen der Ände­rung ei­nes Pro­duk­ti­ons­pa­ra­me­ters auf das End­pro­dukt da­ten­ge­stützt si­mu­liert wer­den. Durch die gra­fi­sche Dar­stel­lung der Net­ze ha­ben wir bei den Pro­zess­ex­per­ten schnell Ak­zep­tanz für die ein­ge­setz­ten Me­tho­den ge­schaf­fen und in ge­mein­sa­mer Dis­kus­si­on re­le­van­te  und bis­her nicht be­kann­te Trei­ber für die Qua­li­tät des End­pro­duk­tes über meh­re­re Pro­zess­schrit­te hin­weg iden­ti­fi­ziert.

DER NUTZEN

Maßnahmen zur Produktionsoptimierung identifiziert

Mit Hil­fe der pro­ba­bi­lis­ti­schen Net­ze und der da­ten­ge­stütz­ten Si­mu­la­ti­on für pro­zess­über­grei­fen­de Zu­sam­men­hän­ge wur­de ein deut­lich ver­bes­ser­tes Pro­zess­ver­ständ­nis ge­schaf­fen. Auf Ba­sis die­ser Un­ter­su­chun­gen hat un­ser Kun­de ver­schie­de­ne Op­ti­mie­rungs­maß­nah­men er­grif­fen, und un­ter an­de­rem den Ein­satz ei­nes teu­ren Hilfs­stof­fes re­du­ziert.

Die da­ten­ge­trie­be­ne Mo­del­lie­rungs­um­ge­bung für pro­zess­über­grei­fen­de Zu­sam­men­hän­ge bie­tet den Pro­zess­ex­per­ten un­se­res Kun­den die Mög­lich­keit nun fort­lau­fend durch Ein­bin­dung neu­er Da­ten und in­di­vi­du­el­ler Trei­be­ri­den­ti­fi­ka­ti­on noch wei­te­res Op­ti­mie­rungs­po­ten­ti­al zu he­ben.

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